History

6. Februar 1962: W. Axl Rose (richtiger Name William Bailey) wurde in Lafayette, Indiana geboren. Der Name seines Stiefvaters lautet Bailey. Als William erfuhr, dass sein leiblicher Vater mit Nachnamen Rose heißt, beschloss er seinen Namen auf Rose zu ändern. Axl war der Name der Band in welcher er Sänger war.

8. April 1962: Izzy Stradlin (richtiger Name Jeff Isbell) wurde in Lafayette, Indiana geboren

5. Februar 1964: Duff McKagan (richtiger Name Michael) wurde in Seattle, Washington. geboren.

22. Januar 1965: Steven Adler wurde in Cleveland, Ohio geboren

23. Juli 1965: Slash (richtiger Name Saul Hudson) wurde in Stoke-On-Trent, England geboren.

1972: Steven zog nach Los Angeles.

1976: Slash zog mit seiner Mutter nach Los Angeles.

1980: Izzy zog nach Los Angeles. Er trat einer Punk-Band namens „Naughty Women“ als Dummer bei. Später spielte er mit den „Atoms“ (Drums) und bei „Shire“ (Bass). Im Alter von 16 Jahren wurde Duff der zweite Drummer bei „The Fastbacks“. Bevor er den Fastbecks beitratt, spielte er bei den „Vains and the Living“ mit Greg Gilmore. Duff wohnte in San Francisco als er in der Hardcore-Band „Silly Killers“ als Drummer spielte. Er zog zurück nach Seattle und stieß als Gitarrist zu „Cannibal“. Er spielte auch in der letzen Formation von „The Fartz“

5. Dezember 1980: Duff spielte seine erste Show als „Fastbacks“-Drummer im Gorilla-Room in Seattle, Washington.

20. Januar 1981: Die Fastbacks mit Duff an den Drums gingen ins Studio. Dort hatten sie ihre erste richtige Studio- und Aufnahme-Session. Sie nahmen 4 Songs auf: „Someone Elses’s Room“, „Was Late“, „It’s Your Birthday“ und „You Can’t Be Happy“.

6. März 1981: The Fastbacks waren Vorgruppe bei einer Show von Joan Jett.

24. Juli 1981: Duff spielte seine letzte Show als Drummer bei den Fastbacks im „Gorilla Room“ in Seattle, Washington.

19. Dezember 1982: Axl türmte aus Lafayette. Seine damalige Freundin und er zogen in ein Drecksloch in 1921 Whitley Avenue in Hollywood.

1983: The Fartz änderten ihren Namen in „10 Minute Warning“ nachdem Bassist Steve Fart ausgestiegem war. Die restlichen Mitglieder (Blaine Cook, Duff McKagan und Paul Solger) konzentrierten sich auf das was Duff „tunes for groovin“ nannte, nicht „not tunes for anti-this or anti-that“. Solger bezeichnete die Band als „melting punk rock with more psychedelic 60s stuff; not so much heavy metal yet, except for early Black Sabbath“. Irgendwann 1983 kamen David Garriques als Bassist und Daniel House zur Band. Bald danach stieg das letzte Gründungsmitglied Blaine Cook aus. Sein Nachfolger wurde Steve Verewolf. Dieses Line-Up nahm einige Tracks für eine nie veröffentlichte EP Anfang 1984 auf. Als Drummer Greg Gilmore der Band beitrat, wechselte Duff zur Gitarre. Als Daniel House und Steve Verwolf in der Band waren, entwickelten sich 10 Minute Warning von Hardcore weiter zum semi-improvisiertem Gothic, welchen Henry Rollins mit einer Punk-Ausgabe von Hawkwind verglich. Dieses Line-Up nahm Tracks für ein Album auf, welches jedoch nie veröffentlicht wurde. Anfang 1985 lösten sie sich auf. Ihr letzter Gig war bei „Lincoln Arts“.
Als Duff noch in Seattle wohnte, wurde er gefragt, ob er einer englischen Band namens „Angelic Upstarts“ beitreten wollte. Dadurch hätte er nach England ziehen müssen, so lehnte er das Angebot ab.
Im selben Jahr gründeten Axl und Izzy eine Band mit dem Namen „Rose“. Die anderen Mitglieder waren Gitarrist Chris Weber, Bassist Andre Roxx und Johnny Kreis (aka Johnny Christ) an den Drums. Später änderten sie den Namen in „Hollywood Rose“. Während dieser Zeit schrieben Axl und Izzy einen Song namens „My Way – Your Way“. Dieser Song schaffte es als „Anything Goes“ auf das spätere Guns N‘ Roses-Album „Appetite For Destruction“. Andere Songs dieser Zeit waren „Shadow Of Your Love“ und „Wreckless“, welcher später „Reckless Life“ genannt wurde.

1984: Izzy trat einer Band namens „London“ bei. Axl war mittlerweile bei den „L.A. Guns“ zusammen mit Tracii Guns. Slash spielte bei „Road Crew“ (zusammen mit Steven and Duff) und in „London“. Später kamen dann Hollywood Rose wieder zusammen. Jetzt war Tracii Guns an der Gitarre. Steve Darrow spielte Bass und Rob Gardener war Drummer.

Januar 1984: Die erste Tour von „The Fastbacks'“. Duff war Roadie.

Januar 1985: Duff und sein Freund Greg Gilmore zogen nach L.A. Auf der Suche nach einer Band beantworteten sie auch Kleinanzeigen und gingen zu jeder Audition, die sie bekommen konnten. Duff entschied sich in Zukunft Bass anstatt Gitarre zu spielen. Durch eine Anzeige in einer Zeitung namens „The Recycler“ trafen sich Duff, Slash und Steven. Sie spielten in einer Band namens „Road Crew“. Während dieser Zeit schrieb Slash das Riff welches später in „Paradise City“ zu hören sein sollte. Greg Gilmore machte ein paar Proben mit und entschied sich dann aber, zurück nach Seattle zu gehen. (Später spielte er in einer Band namens „Mother Love Bone“ in der auch Jeff Ament und Stone Gossard spielten. Beide sind jetzt bei Pearl Jam.)

März 1985: Die Band nannte sich erstmals Guns N‘ Roses. Sie entschieden sich gegen die Namen „Heads Of Amazon“ und „AIDS“. Duff stieg ein und das Lineup sah folgendermaßen aus:

W. Axl Rose (Gesang)
Izzy Stradlin (Gitarre)
Tracii Guns (Gitarre)
Duff McKagan (Bass)
Rob Gardner (Drums)

6. Juni 1985: Duff hatte noch einige alte Kontakte nach Seattle und machte einige Gigs in Seattle klar. Tracii und Rob wollten nicht mit nach Seattle. So fragte Duff Axl, ob Slash und Steven für die Gigs einspringen konnten. Axl war einverstanden. Das neue Lineup sah dann so aus:

W. Axl Rose (Gesang)
Slash (Lead Gitarre)
Izzy Stradlin (Rhythmus Gitarre)
Duff McKagan (Bass)
Steven Adler (Drums)

Die Band probte einige Tage und began dann die „The Hell Tour“. Die Reise nach Seattle war kein Erfolg. Nachdem sie 100 Meilen gefahren waren, gab das Auto den Geist auf. Sie mussten nach Seattle trampen und als sie in Seattle ankamen, scherte sich niemand um sie. Die meisten Shows wurden abgesagt und sie bekamen nur $50 pro Show anstatt den versprochenen $250. Der erste Gig der Tour war im „Omni Room“. The Fastbacks eröffneten die Show. Es waren ganze 13 Zuschauer anwesend. Nach der Tour gingen sie zurück nach Los Angeles und setzten die Proben fort. Sie wohnten in einem heruntergekommen Haus am Sunset Boulevard das sie „Hell House“ nannten. Geld hatten sie nie und mussten so von billigem Wein und Kuchen leben. Manchmal haben sie sogar den Mädchen, die zu Besuch im „Hell House“ waren, sämtliches Geld gestohlen.

Spätjahr 1985: Guns N‘ Roses spielen in den Clubs von Los Angeles und nahmen Demos auf. Der erste Gig in Los Angeles war im „Troubadour“. Sie spielten in Clubs wie dem „Whiskey A Go-Go“, dem „Roxy“, dem „Water Club“, besagtem „Troubadour“ und dem „Scream“. Die Sets begannen mit einem Intro-Tape von „What’s That Noise“ von „The Stormtroopers Of Death“. Guns N‘ Roses spielten frühe Versionen von „Welcome To The Jungle“. „Reckless Life“, „It’s So Easy“ und „Don’t Cry“. Am Ende das Jahres 1985 hatte die Band schon 14 Songs geschrieben.
Die Band musste Coverversionen spielen um das das Club-Publikum zu begeistern. Sie spielten Songs von „Aerosmith“ („Mama Kin“), Elvis Presley („Heartbreak Hotel“), und den Rolling Stones („Jumping Jack Flash“).

25. März 1986: Guns N‘ Roses unterzeichneten einen Plattenvertrag bei Geffen Records. Danach gingen sie in die „Rumbo Studios“ um ihr Album aufzunehmen, doch nichts funktionierte. Slash hatte Drogen-Probleme. Er musste sich zwischen Drogen und der Band entscheiden. Er entschied sich für die Band, denn das waren damals seine einzigen Freunde.

26. August 1986: Alan Niven wurde als Manager von Guns N‘ Roses angestellt. Tim Collins (der Manager von Aerosmith) war auch an dem Job interessiert, doch nachdem die Jungs einige Drinks auf seine Rechnung in einem Hotel bestellt hatten, änderte er seine Meinung.
Guns N‘ Roses begannen schließlich mit den Aufnahmen der Songs die auf „Appetite for Destruction“ zu hören sind.

Dezember 1986: Die Aufnahmen waren beendet und das Abmischen begann. Geffen plante die Platte im Juli 1987 zu veröffentlichen. Etwas später im Dezember 1986 veröffentlichte Geffen unter dem Guns N‘ Roses Label „Uzi Suicide“ die „Live ?!’@ Like A Suicide“ EP mit 4 Songs. Es wurden 10.000 Stück der EP gepresst. Sie beginnt mit dem legendären Schrei eines Roadies: „Hey fuckers, suck on Guns and fucking Roses!“ .