Don't Cry
Album: Use Your Illusion I & II
Drehdatum: 1991
Drehort: Axl's Haus und einige andere Stellen in LA, USA
Director: Andy Morahan
Producer: Warren Hewlett
Black Dog Films
Don't Cry ist der erste von Guns N' Roses geschriebene Song und zugleich der erste Teil der Trilogie. Dieses Video ist eines der besten Videos die Guns N' Roses jemals gemacht haben.
Man kann nicht genau sagen was passiert und es bleibt der Interpretationsgabe des Betrachtes überlassen es zu deuten. Die erste Szene zeigt ein Baby. Die Kamera zoomt dann in ein Auge und man sieht einen schwarzen Vogel der fliegt und Axl halb erfroren mit einem Revolver in der Hand durch den Schnee läuft.
Dann erscheint Axl in einem Haus mit einer Pistole. Er sieht ziemlich verzweifelt aus und eine Frau (Stephanie Seymour) versucht ihm die Pistole zu entreißen. Es kommt zu einer körperlichen Auseinandersetzung und letztendlich hat die Frau die Pistole. Es folgt ein Schnitt zu einem Friedhof auf dem Axl und Stephanie ein Picknik machen. Dann folgt ein weiterer Umschnitt und man sieht wie Axl im Wasser verzweifelt gegen das Untergehen ankämpft, während Stephanie sich an seinen Fuß klammert und ihn dadurch herunterzieht.
Jetzt sieht man die Band auf dem Dach eines Wolkenkratzers wie sie den Song spielen. Shannon Hoon, Frontman von Blind Melon, singt mit Axl. Man sieht ein Plakat mit der Aufschrift "Where's Izzy”. Plötzlich sieht man die Band in einer Piano-Bar. Axl spielt und flirtet mit einer Blondine als Stephanie den Raum betritt. Außer sich vor Wut schlägt Stephanie auf die Blondine ein und wirft Gläser nach ihr. Irgenwann artet das dann in eine handfeste Prügelei aus. Es folgt ein weiterer Umschnitt, zurück auf das Dach.
Dann folgen Szenen in denen Slash und Duff offensichtlich Streit mit zwei Frauen haben. Duff wird mit einer Flasche beworfen. Slash rast mit einer Frau neben sich mit einem Auto durch eine Berglandschaft. Die Frau schlägt auf Slash ein, er verliert die Kontrolle über den Wagen und rast in eine Schlucht in der das Auto explodiert.
Plötzlich sieht man drei Axls gleichzeitig in einer Art Klinik. In der nächsten Szene sieht man einen grünen Axl in einer Höhle bzw Gruft auf einen Sonnenstrahl zulaufen. Er fühlt die Wärme und das Licht. Dann sieht man Axl auf der Couch bei einer Psychotherapeutin neben sich, die ihn beruhigt. Dann steigt Axl mit schwarzer Sonnebrille auf dem Friedhof aus einem Auto und geht zu seinem eigenen Grab.
Als Todesjahr ist 1990 auf der Grabplatte eingemeißelt ... der grüne Axl schaut nach oben zum Licht, ein Vogel fliegt und ein Baby kommt aus dem Wasser, genau wie in der ersten Szene des Videos. Axl über Don't Cry: "While I was recording the original version I started hearing another melody and words in my head. It really surprised me. I told Mike Clink, our producer, "Put me on another track! I don't know what's happening here but I've got a different song coming through my head and I want to get that on tape." Axl über die Dreharbeiten: "One of the hardest things I've ever done was to film the drowning scene in "Don't Cry." We had four guys in scuba-gear and we were in a swimming pool, camera and crew everywhere, bubble machines, and the camera comes swinging overhead and they would say, "Go!" And they'd pull out the floater and all of a sudden I'd have to go into drowning, and I'm drowning. Then I'd flash the peace sign and they'd come in and rescue me and pull me to the side of the pool, and after three takes I was done. I couldn't do it again takes I was done. I couldn't do it again because I was so exhausted. But, it was a real mind trip because that's how my life had felt for I don't know how many years, especially in my last relationship. I've always felt like I was drowning and being pulled down. Trying to save us both, being pulled down and everything. When I went back to my trailer all of a sudden, I broke down for a bit because I was experiencing that "Okay, now that's over, and you've expressed it, got it out of yourself." But the closeness to the reality, that was just a metaphoric scene of how I really felt. It was so close to how I really felt. It was so close to how I really felt, it was really disturbing and hard to do, but by doing it, it helped and something for me and helped me heal and get over certain things." ("Axl Gets In The Ring", Chris Nadler - Metallix – 1992) Nice to know: Slash warf tatsächlich eine echte Gitarre in die Schlucht ... ein Auffangnetz fing das gute Stück aber auf. |