Album-Leak: FBI verhört Guns N‘ Roses-Fan

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[IMG=left]/php/news/newsbilder/bilder/news_gnrnewlogo.jpg[/IMG] Der Blogger, der noch unveröffentlichte Songs des neuen Guns N‘ Roses-Albums in sein Blog stellte, gerät unter Druck. Das FBI klopft schon mal an. Mehr als 14 Jahre und 13 Millionen Dollar verschlang die schier endlose Produktion des neuen Guns N‘ Roses-Albums „Chinese Democracy“ bisher. [Mehr] Im Netz witzelte man schon, wahrscheinlich werde die reale chinesische Demokratie früher erlebbar sein als das gleichnamige Album, das kürzlich aber tatsächlich an die Plattenfirma abgegeben wurde. Zu lang für einen kalifornischen Blogger namens ‚Skwerl‘, der als GnR-Fan und Ex-Universal-Mitarbeiter einfach nicht mehr bis zum Release warten wollte und prompt neun zu ihm durchgesickerte Titel in sein Blog stellte. Wie zu erwarten, rief das Angebot einen enormen Andrang hervor, der den Server des Blogs lahm legte und viele Fans paradoxerweise davon abhielt, die Songs zu hören. Gar nicht witzig fanden das aber sowohl Band als auch amerikanische Behörden: Zuerst kam ein Anruf von einer unbekannten Nummer, „ein Mittelsmann aus dem Guns N‘ Roses-Umfeld, der zwischen mir und jemandem, der richtig sauer auf mich war, schlichten wollte“. Skwerl ergab sich nach eigenen Angaben kampflos. Er stimmte zu, die Songs sofort von Computer und Website zu löschen, und erhielt danach eine Unterlassungsanordnung. Doch jetzt geriet der Blogger weiter unter Druck, als ihm zwei FBI-Beamte an seinem Arbeitsplatz und in seiner Wohnung einen Besuch abstatteten. „Ich war nicht sicher, ob sie vielleicht mit Durchsuchungsbefehl vorbeikommen und die Bude auf den Kopf stellen würden, wie im Film. Aber so war es nicht, sie waren sehr höflich, so Typen wie Mulder und Scully.“, so Skwerl gegenüber dem Rolling Stone. Die Beamten wollten die Originaldateien sehen, die er jedoch bereits gelöscht hatte. Also verwies er sie auf Kopien, die seit seiner Aktion im Netz zu finden sind. Was jetzt rechtlich passiert, ist noch unklar – das Weiterverbreiten von urheberrechtlich geschütztem Material steht natürlich unter Strafe, doch die besagten Stücke waren bis dahin noch nicht veröffentlicht worden. Skwerl jedenfalls ist zuversichtlich: „Das ist eine rechtliche Grauzone, ich habe sie ja nicht zum Download angeboten – ich habe das Gefühl, dass ich da noch heil rauskommen könnte“. Immerhin hat die US-Bundespolizei nun mit ihrem Besuch letzte Zweifel an der Echtheit der Songs ausgeräumt … 1:1 von laut.de

Quelle|laut.de|http://www.laut.de/vorlaut/news/2008/06/25/19096/index.htm|blank
Link|Diskutiert darüber im LALD Forum|http://gunsnrosesforum.de/forumdisplay.php?f=11|blank

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